{"id":339,"date":"2019-02-20T10:49:25","date_gmt":"2019-02-20T09:49:25","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/beratungaufdenpunkt\/www\/?p=339"},"modified":"2026-04-29T12:23:06","modified_gmt":"2026-04-29T10:23:06","slug":"spiele-als-grossgruppen-interventionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beratungaufdenpunkt.de\/en\/spiele-als-grossgruppen-interventionen\/","title":{"rendered":"Spiele als Gro\u00dfgruppen-Interventionen"},"content":{"rendered":"<p>&#8212; CHATBOT_CONTENT &#8212;<\/p>\n<p>AUSZUG<br \/>\nOb Rollenspiele, Planspiele, Outdoor- oder Brettspiele \u2013 bei jedem erlebnisp\u00e4dagogischen Format ist die vorherige Zielkl\u00e4rung unumg\u00e4nglich. Es sollte nicht einfach gespielt werden, was \u201eeiner kennt\u201c oder was \u201eeine schon immer gut fand\u201c. Das passiert leider oft.<\/p>\n<p>INHALT<br \/>\nSobald gekl\u00e4rt ist, was mit dem Spiel erreicht werden soll \u2013 und ich spreche ganz bewusst von \u201eSpiel\u201c, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wei\u00df, welcher Spieletyp es sein wird \u2013 geht es um die Verkn\u00fcpfung mit dem Kontext, in dem gespielt werden soll. BWL-Planspiele sollten nicht mit Mitarbeitenden in Funktionen gespielt werden, die keinen wirklichen Einfluss auf den Wertefluss in ihrem Unternehmen haben. Changemanagement-Simulationen sollten nicht mit Menschen gespielt werden, deren Ver\u00e4nderung noch weit weg ist. Auch das passiert sehr oft.<br \/>\nGerade in Gro\u00dfgruppen kann mit Spieleformaten jede Menge Energie produziert werden, und zwar in beide Richtungen: Als gemeinsamer Spa\u00df, aber eben auch in Form gemeinsamer Entt\u00e4uschung.<br \/>\nNach der Diskussion zu Ziel und Kontext des Spiels geht es nun um die Frage des Spiele-Typs und letztlich auch um die Frage, ob das Spiel spezifisch angepasst werden muss. Das Konkret.-Raster zur Beantwortung dieser Fragen sieht so aus:<\/p>\n<p>Dabei hat die Erfahrung gezeigt:<\/p>\n<p>Wenn (eigentlich) bekannte Inhalte im Fokus stehen, ist eine spezifische Anpassung des Spiels unumg\u00e4nglich. Der Aufwand f\u00fcr die Anpassung im Vorfeld muss den Transfer-Kosten je Teilnehmer gegen\u00fcbergestellt werden.<br \/>\nWenn die Inhalte, um die es geht, nur in gro\u00dfer Flugh\u00f6he verf\u00fcgbar sind, muss das Spiel so gew\u00e4hlt werden, dass im Verlauf des Spiels gen\u00fcgend Raum f\u00fcr die Spezifizierung gegeben ist. Der Zeitaufwand f\u00fcr die interne Kommunikation mit derselben Abdeckung w\u00e4re um einiges gr\u00f6\u00dfer.<br \/>\nWenn es nicht prim\u00e4r um Inhalte geht, sondern um Beziehungen oder Dynamiken, dann gibt es heute ein breit gef\u00e4chertes Angebot von Standard-Spielformaten, auf die man gut zur\u00fcckgreifen kann.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend noch ein Blick auf Gro\u00dfgruppen und deren Selbststeuerungspotential. Wer einmal erlebt hat, wie geschmeidig sich Gro\u00dfgruppen selbst organisieren, wenn sie bei der Sache sind, der hat beim Spielen seine helle Freude: Kaum ist die Aufgabe klar und die Ressourcen gekl\u00e4rt, geht es los. Egal ob Chefin oder Mitarbeiter, Vertriebler oder F&amp;E Ingenieurin \u2013 alle packen mit an und bringen sich ein. Der Moderation bleibt eigentlich nur eine Aufgabe: Daf\u00fcr zur sorgen, dass die Reflektion nicht zu kurz kommt.<\/p>\n<p>&#8212; END_CHATBOT_CONTENT &#8212;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8212; CHATBOT_CONTENT &#8212; AUSZUG Ob Rollenspiele, Planspiele, Outdoor- oder Brettspiele \u2013 bei jedem erlebnisp\u00e4dagogischen Format ist die vorherige Zielkl\u00e4rung unumg\u00e4nglich. Es sollte nicht einfach gespielt werden, was \u201eeiner kennt\u201c oder was \u201eeine schon immer gut fand\u201c. Das passiert leider oft. 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