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Ist meine aktuelle Organisation gut?

von Gabriele Wittendorfer

Organisationen dienen der Stabilisierung von Abläufen. Sie aufzubauen kostet Zeit und Energie. Statt dem Verhaften an dem, was „wir schon immer so gemacht haben“ oder dem Aufspringen auf das, was „man gerade haben muss“, empfehle ich zunächst, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu legen:

Wenn Ihre Antwort beim einen oder anderen Punkt „Ja“ ist, dann muss die Organisation angepasst werden. Anpassen kann dabei eine einfache Aktualisierung sein oder eine echte Veränderung. In selteneren Fällen braucht es auch eine Neuaufstellung.

Dabei kann man sich am obigen Konkret.-Raster orientieren, das bewertungsneutral ist und keine Aussagen über das Wie der Ausgestaltung macht. Das Kollegium der Lehrenden in einer Grundschule kann genauso agile Organisationsmethoden einsetzen wie die Leitung der Inbetriebsetzung. Man kann in der Wissenschaft mit Liberating Structures arbeiten, genauso wie im Altersheim. Oder eben auch nicht. Das hat viel mit dem Führungsstil des Pflegdienstleiters und der Professorin zu tun.

Dabei hat die Erfahrung gezeigt, dass

Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, dass die Vormontage komplett anders organisiert ist als die Endmontage. Solange letztere die benötigten Module zur rechten Zeit und in der erwarteten Qualität bekommt. Und wenn der Junior Chef im Sanitätsbetrieb Häberle gerne mit Kanban arbeitet, kann er genauso erfolgreich sein, wie sein Kollege, der auf seinem Weg in den Feierabend nacheinander alle seine Monteure abtelefoniert, um den heutigen Tag durchzusprechen und den morgigen abzustimmen.

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